Schulform: Berufsschulen
Abteilung: Naturwissenschaften und Technik

Berufsschule Physiklaborant/in

Dauer
42 Monate
Schulort
Stolberg
Schwerpunkt
Naturwissenschaft
Abschlüsse
  • Fachhochschulreife FHR
  • Schulischer Teil der Berufsausbildung (Berufsschulzeugnis) BeA-st
Voraussetzungen
  • Fachoberschulreife FOR
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 HS9
Koordination
  • Herr Christian Wolff
    02402 95120
Fächer
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Mathematik
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

Berufsschule Physiklaborant/in

Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und das Berufskolleg. Der Unterricht erfolgt an zwei Tagen (1. und 2. Ausbildungsjahr) bzw. an einem Tag (3. und 4. Ausbildungsjahr) in der Woche.

Nach eineinhalb Jahren findet die Zwischenprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer statt.

Die Abschlussprüfung vor der IHK erfolgt am Ende der Ausbildung.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist bei entsprechenden Leistungen möglich.

Der Unterricht umfasst einen berufsbezogenen Bereich, einen berufsübergreifenden Bereich und einen Differenzierungsbereich.

Unterrichtsfächer des berufsbezogenen Bereiches:

Es besteht die Möglichkeit, mit dem Berufsschulabschluss die Fachoberschulreife bzw. im Rahmen der Doppelqualifikation die Fachhochschulreife zu erhalten.

Tätigkeitsfeld

Physiklaboranten und -laborantinnen arbeiten in physikalischen, technischen und chemischen Laboratorien mit Wissenschaftlern und Ingenieuren zusammen. Sie führen physikalische Messungen und Versuchsreihen durch. Sie bauen Versuchsanlagen auf, bereiten Messungen bzw. Versuche vor, führen sie durch und dokumentieren sie.

Hauptsächlich arbeiten Physiklaboranten und -laborantinnen in physikalischen Laboratorien an Hochschulen und physikalischen Forschungsinstituten oder Laboratorien der Elektro-, Glas- und Baustoffindustrie. Darüber hinaus sind sie im Maschinen- und Anlagenbau oder in Entwicklungsabteilungen der Luft- und Raumfahrtechnik tätig.

Neben den klassischen Messmethoden nutzen sie auch neue, datentechnisch unterstützte Messverfahren. Sie können elektronische Schaltungen, die den Einsatz moderner Sensortechnik ermöglichen, konzipieren und deren Aufbau realisieren.

Die modernen Methoden der instrumentellen Analytik sind ihnen vertraut und sie können sie anwenden.