Schulform: Berufsschulen
Abteilung: Naturwissenschaften und Technik

Berufsschule Chemielaborant/in

Dauer
36 Monate
Unterrichtsform
Teilzeit
Schulort
Stolberg
Schwerpunkt
Naturwissenschaft
Abschlüsse
  • Fachhochschulreife FHR
  • Fachoberschulreife FOR
  • Schulischer Teil der Berufsausbildung (Berufsschulzeugnis) BeA-st
Voraussetzungen
  • Berufliche Grundbildung BeG
  • Erfüllung der zehnjährigen Vollzeitschulpflicht J10
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 HS9
Koordination
  • Herr Tobias Schroeder
    +49 2402 95120
Fächer
  • Analysetechnik
  • Anwendungs- und Produktionstechnik
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Mathematik
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Synthesetechnik
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

Berufsschule Chemielaborant/in

Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und das Berufskolleg. Der Unterricht erfolgt an zwei Tagen (1. Ausbildungsjahr und 2. Ausbildungsjahr) bzw. an einem Tag (3. Ausbildungsjahr) in der Woche.

Nach eineinhalb Jahren findet der erste Teil der praktischen und theoretischen Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer statt.

Der zweite Teil der praktischen und theoretischen Abschlussprüfung erfolgt am Ende der Ausbildung.

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, Verkürzung ist bei entsprechenden Leistungen möglich. In der Regel wird die Ausbildung verkürzt und nach 3 Jahren abgeschlossen.

Unterrichtsfächer des berufsbezogenen Bereiches:

Es besteht die Möglichkeit, mit dem Berufsschulabschluss die Fachoberschulreife bzw. im Rahmen der Doppelqualifikation die Fachhochschulreife zu erhalten.

Tätigkeitsfeld

Chemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Versuche bzw. Untersuchungen vor und führen sie durch. Die Versuchsergebnisse protokollieren sie und werten sie aus. Darüber hinaus stellen sie chemische Substanzen her. Dabei bildet die Erledigung präparativer, synthetischer und analytischer Arbeiten einen Schwerpunkt innerhalb des Tätigkeitsbereiches.

Chemielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Linie in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie oder der Nahrungsmittelindustrie. Sie sind auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulen beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein. Sie informieren sich auch in der aktuellen, häufig in englischer Sprache verfassten Fachliteratur.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung steht den Chemielaboranten eine große Vielfalt beruflicher Tätigkeiten offen. Die Tätigkeitsfelder von Chemielaboranten sind sehr vielfältig. So ist es möglich, in Betrieben der chemischen Industrie, aber auch in anderen Industriezweigen zu arbeiten. Innerhalb der chemischen Industrie bestehen Einsatzmöglichkeiten bei den Herstellern von Kunststoffen, Grundchemikalien, Düngemitteln, Kosmetika, Waschmitteln und Pharmazeutika. Daneben bieten zahlreiche mittelständische Betriebe Arbeitsplätze in den Laboratorien der Forschung und Entwicklung an.

Schließlich hat sich in den letzten Jahren ein großes Potential im Bereich des Umweltschutzes herausgebildet. lm Mittelpunkt der Tätigkeiten der Chemielaboranten stehen die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung physikalisch-chemischer Laboruntersuchungen und Versuchsreihen. In detaillierten Protokollen halten Chemielaboranten und -laborantinnen alle Daten fest und werten sie aus.

Konkrete Beispiele für typische Tätigkeiten von Chemielaboranten sind:

Darüber hinaus führen Chemielaboranten auch folgende Tätigkeiten aus:

 Koordinator/Ansprechpartner: Tobias Schroeder, tobias.schroeder(at)bk-simmerath-stolberg.de

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